< 30 Jahre lang überzeugter Junior
28.03.2018

Wien liegt gleich um die Ecke

Floß. Mit der Mode des „Craft Beers“ bekennen sich mittlerweile ganze Heerscharen ihrer Liebe zu kleinen, aber feinen Brauereien. Dass zum professionellen Brauen von Qualitätsbieren aber mehr gehört als der Kochtopf zu Hause und Tipps aus dem Internet haben die Wirtschaftsjunioren beim Besuch des Brauhauses Floß erfahren.

Im Jahr 2016 hat Braumeister Ludwig Koch offiziell den Betrieb von Brauerei und Gaststube aufgenommen. „Unsere Philosophie heißt Qualität in überschaubaren Mengen“, stellt er klar fest. Auch gilt es immer darauf hinzuweisen, dass in seinem Hause kein Zoigl gebraut werde. Vielmehr gehe es um die Pflege alt eingeführter klassischer Biere wie Hellem, Märzen und Weißbier und das Experimentieren mit neuen, internationalen Bierstilen. Für Aufsehen sorgte unlängst das Märzenbier zum 125jährigen Jubiläum der Raiffeisenbank Floß, das eigens für die rund 400 Gäste des Festabends gebraut wurde. 

In Rahmen der Führung durch das Brauhaus lernten die Junioren, dass erst seit Einführung der Wasserenthärtung quasi alle Biersorten überall gebraut werden können. Vorher kannte man in München beispielsweise nur dunkle Biere, während Pilsen für die helle Variante stand. Mit dem Wiener Lager bietet das Flosser Brauhaus im Übrigen eine stark nachgefragte Reminiszenz an diesen Klassiker. Die Verwendung hochwertiger Sorten Hopfen und Malz spielen für Ludwig Koch im Übrigen eine ebenso große Rolle, wenn es darum geht, beste Bierqualität zu schaffen. Nach so viel Theorie freuten sich die Junioren auf den Praxisteil des Abends, bei dem das Gelernte während Verkostung der Biere gleich überprüft wurde.